Wir hatten das HTC Sensation XL zum Testen bei uns. Nun kommt unser Umfassendes Testergebnis.
Technische Daten
| Prozessor | RAM | Display | Kamera | Speicher | OS | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2 x 1,5 GHz | 768 MB | 4,7" | 8 MP / 1,3 MP | intern: 16 GB | Android 2.3.5 (Gingerbread) | 439,72 €(Amazon) |
Design
Das HTC Sensation XL ist im klassischen HTC Design angefertigt. Mit seinem großen Display und der weißen Hülle wirk es sehr nobel. Sobald man es in die Hand nimmt, fühlt es sich aber nicht so nobel an. Das liegt an der Plastikverkleidung, diese lässt das Smartphone nicht so gut verarbeitet wirken und ist auch nicht gut für den Halt in der Hand. Uns ist das Smartphone oft fast aus der Hand gerutscht, da es so glatt war. Dennoch liegt es sehr gut in der Hand und man kommt erstaunlich gut mit dem Daumen an alle ecken vom Display.
Software
Das Sensation wird ab Werk mit der Androidversion 2.3.5 (Gingerbread) ausgeliefert. Diese ist nicht das aktuellste Betriebssystem für Androidsmartphones. HTC hat aber vor im Laufe des 2. Quartals alle Sensations auf Android 4 zu updaten.
Außerdem ist ab Werk die firmeneigene Benutzeroberfläche Sense installiert. Diese ist sehr einfach zu verstehen, selbst für Android bzw. Smartphone Neulinge.
HTC bringt auch eine ganz neue Software auf das Sensation. Es wird Beats Audio genannt. Dieses Programm soll den Klang der Musiktitel für Kopfhörer optimieren. Im Test hat diese funktion nicht wirklich überzeugt, da durch das Aktivieren dieser Funktion Bässe und Höhen und Tiefen so verändert wurden, dass sich das Lied ohne Beats Audio besser angehört hat.
Sonst stehen alle Apps aus dem Play Store zur Verfügung.
Hardware
Leistungstechnisch ist das Sensation ganz weit oben bei den Smartphones. Mit seinem 2 x 1.5 GHz Prozessor schnurrt das Smartphone vor sich hin. Dennoch ruckelt es ab und zu leicht. Dies ist aber nicht störend.
Das Display beeindruckt sehr beim ersten Anschauen sehr durch Satte farben und gute Helligkeit aber wer das Sensation für des Präsentieren vom hochauflösende HD Bilder benutzen möchte wird nicht zufrieden sein, da es nur eine Auflösung von 480 x 800 Pixel bei einem 4,7" Screen hat.
Die Kamera auf der Rückseite des Smartphones ist durchschnittlich gut. Mit ihren 8 MP macht sie gute Bilder aber sobald die Lichtverhältnisse nicht optimal sind werden die Bilder nicht gut. Die Front-Kamera ist zweckdienlich aber nicht lange für deinen anderen z.B. in Skype zu ertragen. Da gibt es bessere 1,3 MP Kameras.
Besonderheiten
Business Look
Sehr schnell
Einfache Bedienoberfläche
Fazit
Sehr empfehlenswert, wenn man das genügende Kleingeld hat. Ich würde aber auf die One Serie von HTC warten und schauen, wie gut diese ist.
Um 18:30 Uhr startete Googles Cloud Speicherdienst Google Drive. Ich habe mir die App (Das frühere Google Docs) sofort geladen und auch den Windows Client lud ich auf einen Test herunter.
Der Service
Zu den Details gibt es eigentlich gar nicht viel zu sagen, da diese ja schon seit einigen Tagen bekannt waren.
Google Docs wurde jetzt zu Google Drive umgewandelt. Besucht man also seinen Docs Account wird einem sofort angeboten Docs zu Drive umzuwandeln.
Das Webinterface
Hier hat sich im Großen und Ganzen nicht viel geändert. Alles sieht fast genauso aus wie es das bei Google Docs tat. Auch die Funktionen sind im Wesentlichen dieselben geblieben.
Der Desktop Client
Im Grunde funktioniert dieser genau wie das Dropbox-Pendent. Er synchronisiert die Dateien mit einem extra angelegtem GDrive Ordner. Die Bedienung ist sehr einfach und übersichtlich.
Im GDocs Ordner werden alle Daten angezeigt -auch Google Dokumente- beim Doppelklick auf diese öffnet sich der Browser und stellt diese im Webinterface da.
Die App
Diese ist auch sehr übersichtlich und im üblichen Google Design gehalten. Mit ihr kann man ebenfalls auch alle Daten zugreifen und diese öffnen. Die Google Drive App beinhaltet alle Funktionen die zuvor die Google Docs App innehatte.
Sie bietet auch ein Widget mit der man schnell neue Dokumente erstellen kann.
Fazit
Auf den ersten Blick sieht Google Drive wie eine starke Konkurrenz zu seinen Rivalen Dropbox, Skydrive und Co. aus.
Für mich ist Google Drive optimal, da ich viele Google Services aktiv nutze und Google Drive optimal in andere Services eingebunden ist und so maximalen Komfort bietet.
Pendler oder generell Leute, die oft mit der Bahn fahren, kennen vermutlich das Problem mit den Tickets. Oft braucht man sie kurzfristig oder möchte einfach spontan bleiben. Dazu bietet die Bahn schon seit Längerem die Option "Handyticket" an. Dabei wird einem die Fahrkarte per MMS gesendet, was ich persönlich für problematisch und unpraktisch halte.
Jetzt gibt es endlich eine eigene App zum Ticketkauf. Hier unser Test:
Vorrausetzungen
Gleich nach der Installation wurde ich erst einmal enttäuscht. Mit der App "DB Tickets" allein kann man nicht viel Anfangen. Es ist zwar möglich seine früheren Ticketkäufe zu verwalten, aber der eigentliche Nutzen, Fahrkarten zu kaufen, kann nur im Zusammenspiel mit dem allseits bekannten "DB Navigator" erreicht werden.
Des Weiteren wird ein Kundenaccount auf bahn.de benötigt, was eigentlich logisch ersc heint.
Das Design
Die Benutzeroberfläche ist an die, des "DB Navigator" angelehnt, was ja auch wünschenswert ist. Ich persönlich finde sie ok, wenn auch kein Highlight. Man erreicht sein Ziel, auch wenn die App keinen Designpreis verdient hätte.
Der Ticketkauf
Also nun zum wesentlichen Punkt: der Kauf eines Tickets.
Zuerst also muss man seine Verbindung suchen. Dies geschieht über den "DB Navigator", und ist wie schon erwähnt nicht direkt in der "DB Tickets" App möglich.
Nachdem man also seine Verbindung gefunden hat, drückt man auf "Preise und Buchen". Dort kann man sein Reiseprofil ändern, also Angaben wie 1 Erwachsener, BC 25 etc, und zum Ticketkauf bzw. zur Reservierung (Sehr löblich, dass eine Reservierung ohne Ticketkauf möglich ist) voranschreiten. In meinem Fall musste ich noch eine "Identifizierung" auswählen, womit Online-Ticket-Käufer ja sicher vertraut sind. Ich denke, dass diese nach einmaliger Eingabe aber gespeichert wird. Danach wird die Zahlmethode gewählt. Standardmäßig ist nur das Zahlen per Kreditkarte möglich. Lastschrift verfahren kann auf bahn.de aktiviert werden.
Nach diesem Schritt erfolgt das Wählen eines Sitzplatzes, sofern eine Reservierung erwünscht ist. Schlussendlich sind alle Buchungsdaten noch einmal aufgelistet und mit einem Klick auf "Weiter" wird der Kauf bestätigt. (Das denke ich zumindest. Ich konnte es leider nicht ausprobieren, da ich aktuell nicht an einer Fahrkarte interessiert war. Ich werde gerne eines Besseren belehrt.)
Nach dem Kauf
Nach dem Kauf wird die Fahrkarte auf dem Handy gespeichert. Dazu ist nicht wie früher der Empfang von MMS nötig. Das Ticket ist nun jederzeit über die App aufrufbar und kann so auch dem Schaffner gezeigt werden.
Zusätzliche Informationen
Noch wichtig ist vielleicht, dass die Buchung von "City Tickets" nicht möglich ist.
Fazit
Mir persönlich gefällt die App gut, auch wenn der Buchungsvorgang noch etwas beschleunigt werden könnte. Vielleicht indem man Reiseprofile speichern kann oder etwas in der Art.
Für Vielfahrer ist diese Applikation aber sicher sehr hilfreich und zeitsparend.
Googles neuer Cloudspeicher "Google Drive" soll schon nächste Woche starten. Dies bedeutet ernsthafte Konkurrenz für "Dropbox" und Co.
Schon länger kursieren Informationen über ein Cloud-Speicher-Dienst à la Google. Im Wesentlichen ist dieser nicht anderes als schon vorhandene Dienste wie "Dropbox" oder Microsofts "Skydrive".
Allerdings ist davon auszugehen, dass "Google Drive" gut in die vorhandenen Google Services wie "Google Docs" integriert ist. Vor allem wird von einer tiefen Integration ins Android Betriebssystem ausgegangen.
"Google Drive" soll 5GB an Speicherplatz für jeden Nutzer bereithalten. Dies ist mehr als bei den meisten anderen Anbietern. Das Volumen soll gegen Bezahlung erhöht werden können.
Wie nun thenextweb.com berichtet steht "Google Drive" kurz vor dem Start. Schon nächste Woche soll es los gehen. Andere Quellen präzisieren diese Angabe auf den 24. April.
Wir sind gespannt, ob der Dienst wirklich zu besagtem Datum starten wird und ob er mit der Konkurrenz mithalten kann.